Präsentieren leicht gemacht! | AzubiBlog von Axians
Präsentieren leicht gemacht!

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aSTUbi-Seminar P4: Sicheres Auftreten und Präsentieren

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende letzten Jahres hatten wir, die aSTUbis des dritten Lehrjahres, das letzte von vier Seminaren, welche während der Ausbildung bei der Axians stattfinden. In diesem Beitrag werde ich euch grob darstellen, was wir in diesem Seminar gelernt und besprochen haben.

Das Thema des Seminars, welches wir über die 2 Tage behandelt haben, war „Sicheres Auftreten und Präsentieren“.

Das Seminar begann mit der Aufgabe, dass jeder Anwesende sich einen Teil des Axians-Webauftritts aussuchen und diesen in einer Gruppe präsentieren soll. Bei dieser Aufgabe ging es darum, dass man merken sollte, wie wichtig doch die Vorbereitung für eine ordentliche Präsentation ist. Denn uns wurden nur 20 Minuten gegeben, um zu entscheiden, wer welche Abteilung präsentiert, in welcher Reihenfolge präsentiert wird und ggf. uns nochmal über unsere gewählte Abteilung zu informieren.

Im Anschluss dieser Präsentation ging es erstmal in den theoretischen Abschnitt des Seminars. Die Dozentin erklärte uns die verschiedenen Stufen der Vorbereitung und teilt uns mit, dass die Vorbereitung knapp achtzig Prozent des Erfolgs der Präsentation ausmacht. Die verschiedenen Stufen wurden uns anhand eines Eisbergs dargestellt, denn diese sind zum Teil sehr tiefgründig und nicht auf den ersten Blick erkennbar (siehe Abb.1).

Abb.1: Die verschiedenen Stufen der Vorbereitung einer Präsentation

Nachdem wir die Vorbereitung ausführlich besprochen haben, ging es über zum roten Faden einer Präsentation. Hier ging es um das Thema, was die verschiedenen Abschnitte einer Präsentation beinhalten sollen (Einleitung, Hauptteil, Schluss). Dies wurde uns Anhand einer Analogie erklärt, in welcher die Präsentation ein Flug ist, in welchem wir der Pilot sind (siehe Abb.2)

.Abb. 2: Abschnitte einer Präsentation und deren Inhalt

Danach war der theoretische Teil des Seminars erstmal vorüber und es wurde für uns praktisch. Wochen vor dem Seminar hatten wir die Aufgabe bekommen, Präsentationen vorzubereiten, mit einem Szenario welches bei uns in einer internen Situation oder Aufgabenstellung auftreten kann.

Bevor wir jedoch die Präsentationen begonnen haben, gab es noch eine zusätzliche Aufgabenstellung: Jede Präsentation kriegt einen „Störer“. Störer waren Probleme, welche während einer Präsentation auftreten können. Solche Problemstellungen waren dann z.B. eine Person aus dem Publikum, welche Frage nach Frage stellt und so versucht die Präsentation vom roten Faden abzubringen oder eine Person, die einfach während der Präsentation einen Anruf bekommt und dann im Publikum telefoniert.

Nach einigen dieser Präsentationen war auch der erste Tag schon vorbei.

Am nächsten Morgen haben wir dann erstmal erneut mit etwas Theorie angefangen. Dabei haben wir uns auf den Einstieg in eine Präsentation fokussiert und drei verschiedene Einleitungen besprochen. Diese drei Einstiege waren:

  • Kreativ: Anders anfangen als alle anderen. Beispielsweise eine Frage stellen, mit einer Studie oder Grafik beginnen, ein aktuelles Ereignis nutzen und darüber zur Präsentation übergehen.
  • Klassisch: Der klassische Einstieg beginnt, in dem das Thema genannt wird. Folgend wird angesprochen, warum dies für die Zuhörer interessant ist. Dann wird die Agenda bekannt gegeben und zuletzt den Nutzen für die Zuhörer klar dargestellt.
  • Golden Circle: Wird oft bei Produkt-Vorstellungen größerer Firmen genutzt. Dieser Einstieg beginnt durch die Frage „Why?“, also warum wird die Präsentation gehalten (welches Problem/welche Aufgabe wurde gelöst?). Die Frage wird gefolgt von einer anderen, nämlich „How?“, bei welcher man erklärt wie das Problem oder die Aufgabe gelöst wird. Zuletzt kommt „What?“ und hier wird dann einfach die Lösung, z.B. der Produktname, genannt.

Auf die Theorie folgte dann erstmal wieder Praxis und diejenigen, welche am Vortag nicht präsentieren konnten, hatten auch ihre Chance. Auch die Präsentierenden an diesem Tag haben Problemstellungen bekommen, bei denen der richtige Umgang im Anschluss oder während der Präsentation von der Dozentin erklärt wurde.

Als die letzte Präsentation vorüber war, ging es auch schon über zum letzten Abschnitt des Seminars, indem wir uns intensiv mit Körpersprache befasst haben (Siehe Abb.3).

Abb.3: Körpersprache gezielt einsetzen

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