Meine Rotation in der internen IT in Ulm | AzubiBlog von Axians
Meine Rotation in der internen IT in Ulm

Meine Rotation in der internen IT in Ulm

Hallo liebe Leserinnen und Leser des aStubi-Blogs,

ich hatte vom 29. bis zum 03.05.2019 meine einwöchige Rotation in der internen IT in Ulm.
Zunächst war mir nicht alles neu, denn als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, habe ich schon viele Themen, die ich in der Rotation praktisch kennengelernt habe, in der Schule theoretisch durchgenommen.
Aber natürlich habe ich auch viele neue Sachen gelernt.
Am ersten Tag habe ich mit Gwan (Auszubildender im 2. Lehrjahr, zuständig für Abverkaufs Geräte) ältere Laptop Modelle zum Abverkauf vorbereitet.
Das beinhaltet die Laptops säubern, überprüfen ob die richtigen Bestandsteile eingebaut sind, die Festplatten formatieren, Windows neu installieren und Updates aufspielen.

Anschließend haben wir Räume für Schulungen für den nächsten Tag vorbereitet und überprüft, ob der Beamer problemlos funktioniert, somit sich der Referent am nächsten Tag keine Sorgen machen muss.

Danach wurde mir das allbekannte Migrationssystem gezeigt und erklärt, wo die aktuelle Geschäftsemail auf eine neue E-Mail (im AD-Objekt) migriert wird. Das hat den Vorteil, dass für alle Logins das gleiche Passwort verwendet wird und somit nicht mehrere Passwörter gemerkt werden müssen. Sein Passwort muss man aber trotzdem aus Sicherheitsgründen alle drei Monate ändern.
Was ich recht lustig gefunden habe ist, dass auf einem großen Monitor an der Wand alle bereits abgeschlossenen Migrationen stehen, die jeder Kollege gemacht hat, sozusagen eine Bestenliste.

Am nächsten Tag wurde mir das Ticketsystem gezeigt, was sehr interessant war.
Es gibt eine Übersichtsseite, wo alle aktuellen Tickets der Mitarbeiter zu sehen sind.
Dort kann man dann Tickets annehmen oder sie anderen Mitarbeiten in der internen IT zuteilen.
Hier haben wir ein paar Tickets bearbeitet und mithilfe von TeamViewer und Skype auch alle Probleme der Kollegen beheben können.

Nach dem Feiertag am 1. Mai ging es dann am Donnerstag mit dem Aufbau von Servern weiter.
Das kann mit dem Zusammenbauen eines PC’s verglichen werden, aber natürlich mit ein paar Besonderheiten. Danach wird die Software installiert und eventuell Systemupdates durchgeführt.
Wenn man damit fertig ist, werden alle Bestandsteile und jegliche Informationen über den Server auf einem Zettel eingetragen und ein anderer Mitarbeiter kontrolliert dann alles.

Anschließend habe ich noch einen Laptop für einen neuen Mitarbeiter eingerichtet und ihn zur Domäne hinzugefügt.
Damit kommen wir auch zum letzten Punkt und dem Highlight, und zwar das Administrieren von Domänen. Das Microsoft Domänensystem ist ein optimales Tool um Gruppen und Rechte für bestimmte Mitarbeiter, Teams oder ganze Abteilungen zu verwalten. In diesem Bereich kannte ich mich schon sehr gut aus und deswegen konnte ich auch einige Aufgaben selbst übernehmen.

Zu meinem Fazit:
Die zwar kurze aber dennoch sehr erfolgreiche und interessante Rotation in die internen IT hat mir viel zeigen können. Vor allem was hinter dem ganzen Ticketsystem steckt.
Ich plane in der Zukunft nochmal eine Rotation in die internen IT zu machen, um noch tiefere Einblicke in die Materie zu erlangen.
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen veranschaulichen, was die Kollegen im Keller in der Geschäftsstelle in Ulm alles machen.

Vielen Dank für´s Lesen und noch einen schönen restlichen Arbeitstag.

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