Die Robert-Bosch-Schule | AzubiBlog von Axians
Die Robert-Bosch-Schule

Die Robert-Bosch-Schule

Liebe Leserinnen und Leser des aSTUbi-Blogs,

für uns Auszubildende Fachinformatiker aus Ulm ist die Robert-Bosch-Schule (im weiteren Robert-Bosch) am Kuhberg ein Ort, an dem wir einen Teil unserer Ausbildung verbringen. Ein- bis zweimal die Woche findet dort der Unterricht statt, welcher uns mit Allgemein- sowie Fachwissen zu unserem Beruf auf die Prüfung im dritten Lehrjahr vorbereitet. Im Folgenden berichte ich ein wenig über das vergangene Schuljahr und was mir so an der Robert-Bosch aufgefallen ist.

Erreichbar ist die Schule durch die neue Straßenbahnlinie 2 recht gut. Autofahrer müssen wegen dem morgendlichen Verkehr ein paar Minuten mehr einplanen. Ein großes Problem der Robert-Bosch ist der Mangel an Parkplätzen, weswegen ich sowieso nur empfehlen kann, ein paar Minuten früher loszufahren, um den Kampf um die letzten freien Parkplätze zu vermeiden.

Kommt man zu spät und es sind bereits alle Parkplätze belegt, darf man sich in dem nebenliegenden Wohngebiet auf die Suche nach einem Plätzchen für das Auto begeben. Oft ist diese Variante zusätzlich noch mit einem steilen Weg zur Schule verbunden. Also doch lieber 5 Minuten früher aufstehen, um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen.

Die Schule wird nicht nur von Fachinformatikern besucht, auch Mechaniker, Elektriker, KFZ-Mechatroniker sowie Metalltechniker sind dort anzutreffen. Alle sind sie dabei, sich in ihrem Beruf weiterzubilden.
Da es sich bei der Bosch um ein technisches Gymnasium handelt, wird die Schule auch von Schülern besucht, welche gerade keine Ausbildung machen, sondern auf ihren Schulabschluss lernen. Dem ein oder anderen Klassenkameraden aus meiner früheren Schulzeit bin ich hier schon begegnet.

Unsere Klasse, die E1FI2, besteht aus Auszubildenden aus den unterschiedlichsten Unternehmen. Dennoch haben sich keine Gruppen gebildet, welche nur aus einem Unternehmen besteht, was man in solch einer Situation erwarten würde. Recht schnell wurde ein gemeinsamer Nenner gefunden und Freundschaften geschlossen. Durch Gespräche mit den Klassenkameraden hört man dann auch, wie es in den anderen Unternehmen läuft und bekommt so direkt einen Einblick in mehrere Betriebe, was die Schule natürlich auch nochmal ein Stück interessanter macht.

Da die Auszubildenden meist nicht denselben Schulabschluss haben, muss erst einmal dafür gesorgt werden, dass sich alle, hinsichtlich des Bildungsstandes, auf demselben Stand befinden.
So ist der Unterricht zu Beginn noch recht einfach, da man das ein oder andere in seiner früheren Schulzeit bereits gehört hat.

Fächer wie Informations- und Telekommunikationssystemtechnik stehen stark im Mittelpunkt der Ausbildung. Dennoch muss man mit simplen Fächern wie Deutsch und Englisch rechnen, aber auch um wirtschaftsbezogene Fächer kommt man nicht herum.

In der Pause haben wir die Möglichkeit zum Supermarkt, zur Pizzeria oder zur Dönerbude zu gehen.
Diese sind sehr gut zu Fuß, aber auch per Bus zu erreichen. Meistens bleiben wir aber einfach nur im Schulgebäude und holen uns bei dem dort integrierten Kiosk unser Mittagessen. Man hat allerdings auch die Möglichkeit, die auf dem Schulgelände vorhandene Mensa aufzusuchen. Hier gibt es jeden Tag andere Menüs, aus denen jeder sich sein Essen aussuchen kann.

Es ist nicht nur simples lernen in der Berufsschule. Auch Ausflüge werden unternommen, um den Klassenzusammenhalt zu stärken. So waren wir dieses Jahr zum Beispiel im Brotmuseum, haben uns am Schwörmontag in Ulm die Schwörrede des Bürgermeisters angehört oder eine Führung durch die Goldochsenbrauerei unternommen.

Viele werden sich ärgern, endlich aus der Schule raus zu sein, nur um sich in der Ausbildung in der nächsten Schule wiederzufinden. Aber trotz der Tatsache, dass es sich um eine Schule handelt, hat man aufgrund der Klassengemeinschaft und den recht locker gestrickten Lehrern kein Problem damit, wenn wieder ein Berufsschultag ansteht. So war das Schuljahr recht angenehm, auch wenn man sich ab und zu gewünscht hat, dass die Lehrer ein bisschen mehr durchgreifen, da von vielen der Unterricht doch etwas zu locker gesehen wurde.

Ich bin gespannt auf das nächste Jahr, welche neuen Lehrer wir bekommen und welche wir behalten, welche Fächer wegfallen und welche dazukommen und ob die Klasse das Schuljahr genauso durchsteht wie das Vergangene.

 

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